Baumwolle

Die Geschichte der Baumwolle geht weit zurück. In einer Höhle in Mexico fand man die bisher ältesten Baumwollfasern.
Heutzutage ist die Baumwolle unverzichtbarer Bestandteil der Textilindustrie. Allein jeder Deutsche verbraucht pro Jahr etwa 20 Kg von dem wertvollem Rohstoff. Davon stecken 50% in unserer Kleidung. Laut einer Umfrage von Outfit 6 tragen 75% der Deutschen
Anbau der Baumwolle
Die Baumwollpflanze kann nur in bestimmten Teilen der Erde angebaut werden, da die Pflanze anspruchsvoll ist und sich deshalb nicht jedes Anbaugebiet eignet. Nicht nur die Bodenqualität ist ausschlaggebend für den Anbau, sondern auch
Von den über 290 Arten der Baumwolle werden lediglich drei Pflanzenarten für die industrielle Baumwoll-gewinnung genutzt.
Die Entkörnung bzw. das Egrenieren findet nach dem Pflücken und Trocknen der Baumwolle statt. Samen und Samenfasern der Baumwollpflanze bilden eine Einheit. Deshalb müssen die miteinander verbundenen Samen und Samenhaare beim Entkörnen maschinell von einander getrennt werden. Gleichzeitig werden auch andere Verschmutzungen wie Schalenreste bei diesem Prozess entfernt.
Durch die Veredelung wird nicht nur die Qualität der Baumwolle erhöht, sie dient auch der Vorbereitung zum Spinnen.
Das Spinnen der Baumwolle dient der Herstellung von Garnen. Je feiner das Garn, desto aufwendiger ist die Verarbeitung der Garn
Die Baumwolle bringt als Basis bei der Herstellung von Textilien einige ausgezeichnete Eigenschaften mit sich. Baumwolle kann aufgrund ihrer Struktur sehr viel Feuchtigkeit aufnehmen. Bis 20% des Eigengewichts vermag die Naturfaser dieses einzigartigen Textillieferants an Wasser oder Feuchtigkeit zu absorbieren
Ob ein Baumwollstoff qualitativ hochwertig ist hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Zum einen ist das Ursprungsland der Baumwolle besonders wichtig.